Die EORI-Nummer für österreichische Unternehmen
Auch in Österreich ist die EORI-Nummer Pflicht für jedes Unternehmen, das Waren aus Ländern außerhalb der EU einführt oder in solche Länder ausführt. Die Nummer identifiziert Ihr Unternehmen gegenüber dem Zoll in der gesamten Union — eine österreichische EORI-Nummer gilt in allen EU-Mitgliedstaaten.
So ist eine österreichische EORI-Nummer aufgebaut
Wie überall in der EU beginnt die Nummer mit dem Ländercode — hier AT — gefolgt von einer Kennung mit bis zu 15 Zeichen. In Österreich vergebene Nummern beginnen in der Regel mit ATEOS, gefolgt von einer zehnstelligen Kennziffer:
Nicht automatisch vergeben
EORI-Nummer beantragen in Österreich
Zuständig ist das Zollamt Österreich. Der Antrag läuft elektronisch über das Bundesministerium für Finanzen (BMF): Sie füllen den Online-EORI-Antrag mit Ihren Unternehmensdaten aus — Firmenname, Rechtsform, Anschrift und UID-Nummer, sofern vorhanden. Die Beantragung ist kostenlos und in der Regel innerhalb weniger Arbeitstage erledigt.
Wichtig: Beantragt wird immer in dem EU-Land, in dem Ihr Unternehmen ansässig ist. Ein österreichisches Unternehmen erhält seine EORI-Nummer also in Österreich — nicht in Deutschland, auch wenn die Waren über deutsche Häfen laufen.
EORI-Nummer abfragen
Eine vergebene Nummer fragen Sie mit unserem kostenlosen Prüf-Tool ab: Geben Sie die vollständige Nummer ein (AT + Kennung) und Sie sehen sofort, ob sie in der EU-Datenbank gültig und registriert ist.
EORI-Nummer und UID-Nummer — nicht dasselbe
Die UID-Nummer (ATU…) identifiziert Ihr Unternehmen gegenüber den Steuerbehörden bei innergemeinschaftlichen Geschäften, die EORI-Nummer gegenüber dem Zoll. Sie brauchen im Außenhandel meist beide — verwechseln sollten Sie sie aber nicht: In Zollanmeldungen gehört ausschließlich die EORI-Nummer.
EORI-Nummer erhalten?
Prüfen Sie, ob sie gültig und in der EU-Datenbank aktiv ist.
